Ausbildung zur Dialogbegleiter*in startet im Oktober 2019

Durch die allgegenwärtige Beschleunigung der Arbeitsabläufe wie auch die Ökonomisierung fast aller Lebensbereiche verengt sich der Blick auf die Menschen in Kindergärten, Schulen und Organisationen. Über das Managen, Dokumentieren und Evaluieren von Kennzahlen, Kern- und Teilprozessen, verlieren viele Menschen gerade in Helfenden Berufen den Kontakt zu sich selbst sowie zu den Menschen, mit denen sie es zu tun haben. Viele leiden darunter, weil sie fürchten, einen Teil ihrer Kreativität einzubüßen. Die eigene Lebendigkeit, der Sinn ihres Handelns und die Begegnung zwischen den Menschen bleiben dadurch nicht selten auf der Strecke.

Im dialogischen Prozess besinnen wir uns zunächst auf den Bereich des Zwischenmenschlichen. Es geht dabei nicht um Wissensvermittlung, sondern um ein Bewusstmachen des meist reichlich vorhandenen Wissens in einem Raum, der Beziehung und Begegnung ermöglicht und Austausch statt Belehrung anbietet. Im Dialogprozess entwickeln sich Menschen miteinander – menschliche Entwicklung ist ohne Begegnung und dialogische Beziehung kaum möglich. Der Dialog ermöglicht einen gemeinsamen Erkundungsprozess in dem die Fragmentierung des Denkens und Handelns in uns und unserer Zeit bewusst werden.

Weitere Informationen zur Ausbildung beim Paritätischen Bildungwerk (Bundesverband – www.pb-paritaet.de/)